Ronja Forcher spricht schon von einem großen Vorhaben für 2027, verrät aber noch nicht, ob es sie in eine neue Serie, ins Kino oder zurück auf die Bühne führt. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer ist das bemerkenswert, weil sie seit 2008 als Lilli Gruber in Der Bergdoktor zu sehen ist. Der Schritt wirkt nicht wie ein Abschied vom ZDF-Erfolg, sondern wie der nächste Baustein einer Karriere, die längst über die Alpenkulisse hinausreicht.

Was bisher bekannt ist
Die neue Bewegung in Forchers Laufbahn geht aus einem Gespräch mit der Abendzeitung München hervor. Dort deutet die Schauspielerin ein Projekt für 2027 an, über das sie noch nicht sprechen könne. Konkrete Angaben zu Sender, Produktion, Rolle oder Drehstart nennt sie nicht.
Fest steht zugleich: Ein Ausstieg aus Der Bergdoktor ist aus den vorliegenden Angaben nicht abzuleiten. Forcher spielt seit 2008 Lilli Gruber; in der ersten Staffel war sie elf Jahre alt. Laut Joyn wird sie auch in der 20. Bergdoktor-Staffel wieder diese Rolle übernehmen.

Parallel dazu ist Forcher in diesem Sommer erneut bei Immer wieder sonntags zu sehen. Als Außenreporterin reist sie durch Deutschland und überrascht Menschen, die von Zuschauenden vorgeschlagen wurden. Diese Aufgabe übernimmt sie in der laufenden Staffel bereits im dritten Jahr in Folge.
Dass die Sendung nach dieser Saison eingestellt wird, trifft Forcher beruflich offenbar weniger stark als andere Beteiligte. Die Quellen nennen Sparmaßnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender beziehungsweise die wirtschaftliche Lage des WDR als Grund für das Ende. Für Forcher fällt damit zwar ein sichtbares Format weg, doch ihre Arbeit verteilt sich inzwischen auf mehrere Felder: Schauspiel, Musik, Moderation und Bücher.
Stimmen und Positionen
Forchers wichtigste Botschaft ist vorsichtig formuliert, aber klar genug, um Aufmerksamkeit auszulösen. Sie stellt ein neues Kapitel in Aussicht, ohne ihr Stammformat infrage zu stellen.
Für 2027 habe ich schon Großartiges vor, worüber ich noch nicht sprechen kann
Gleichzeitig betont sie, dass ihre lange Serienrolle für sie kein Karrierekäfig ist. Im Gegenteil: Die Figur Lilli Gruber hat ihr Reichweite verschafft, die sie für andere Projekte nutzt.
Ich bin ein Mensch, der sich immer auf das Positive konzentriert. Die Serie schenkt mir eine unglaubliche Reichweite und die Möglichkeit, mit meinen Büchern, Liedern und Moderationen viele Menschen anzusprechen. Dafür bin ich extrem dankbar.
Auch Stefan Mross, seit 2005 Moderator von Immer wieder sonntags, wird in den Quellen mit Blick auf die Reaktion des Publikums zitiert. Seine Aussage erklärt, warum das Aus der Sendung für Fans mehr ist als eine Programmentscheidung.
Aber die Leute hängen dran.
Auswirkungen in Deutschland
Für das deutsche Fernsehpublikum treffen hier zwei Entwicklungen zusammen: Eine populäre Serienfigur bleibt erhalten, während ein traditionsreiches Sonntagsformat verschwindet. Wer Forcher vor allem aus dem ZDF kennt, muss nach den vorliegenden Angaben nicht mit einem sofortigen Bruch rechnen. Wer sie als Reporterin bei Immer wieder sonntags verfolgt, erlebt dagegen die letzte Staffel dieses Formats.
Gerade darin liegt die Bedeutung der Andeutung: Forcher baut ihre öffentliche Rolle breiter auf. Ihr im März erschienenes Buch Für immer an deiner Seite, ihr Song Herzensmensch und ihre Fernsehauftritte zeigen, dass sie nicht nur auf eine Serienfigur reduziert werden will. Für Sender und Produktionsfirmen ist das interessant, weil sie bereits ein bekanntes Gesicht mit mehreren Zielgruppen verbindet.
Die Einstellung von Immer wieder sonntags zeigt außerdem, wie stark Sparentscheidungen das Unterhaltungsprogramm verändern. Für Zuschauerinnen und Zuschauer bedeutet das weniger regelmäßige Live-Unterhaltung am Sonntagvormittag; für Mitwirkende entstehen neue berufliche Lücken. Forcher wirkt darauf vorbereitet, weil sie ihre Arbeit nicht an ein einziges Format bindet.
Was als Nächstes ansteht
Bestätigt ist, dass Forcher in der finalen Staffel von Immer wieder sonntags weiterhin als Außenreporterin eingesetzt wird. Die Sendung startete laut den vorliegenden Angaben am 31. Mai; Joyn nennt zudem den 15. Juni als Saisonstart im Zusammenhang mit der neuen Staffel. Für Forchers Bergdoktor-Rolle wird ihre Rückkehr in der 20. Staffel genannt.
Offen bleibt ausschließlich, worum es sich bei dem angekündigten Projekt für 2027 handelt. Die Quellen nennen keine Produktionsfirma, kein Genre und keinen Veröffentlichungstermin. Sicher ist nur: Forcher spricht von anderen Rollen und stellt weitere Informationen für einen späteren Zeitpunkt in Aussicht.
Auf einen Blick
- Ronja Forcher spielt seit 2008 Lilli Gruber in Der Bergdoktor.
- Sie deutet ein großes neues Vorhaben für 2027 an, ohne Details zu nennen.
- Ein Abschied von Der Bergdoktor wird in den Quellen nicht bestätigt.
- Forcher ist 2026 erneut Außenreporterin bei Immer wieder sonntags.
- Die Sendung läuft in ihrer finalen Staffel und wird danach eingestellt.
- Forcher arbeitet zusätzlich als Sängerin, Autorin und Moderatorin.
Häufige Fragen
Verlässt Ronja Forcher Der Bergdoktor?
Nein, aus den vorliegenden Angaben geht kein Ausstieg hervor. Joyn nennt sogar ihre Rückkehr als Lilli Gruber in der 20. Bergdoktor-Staffel.
Welche neue Rolle plant Ronja Forcher für 2027?
Das ist nicht bekannt. Forcher spricht nur von etwas Großartigem für 2027 und sagt, sie könne darüber noch nicht sprechen.
Seit wann spielt Ronja Forcher Lilli Gruber?
Sie spielt die Rolle seit 2008. Beim Start war sie elf Jahre alt und wuchs für viele Zuschauerinnen und Zuschauer vor der Kamera auf.
Was macht Ronja Forcher bei Immer wieder sonntags?
Sie ist als Außenreporterin unterwegs und überrascht Menschen, die von Zuschauerinnen und Zuschauern vorgeschlagen wurden.
Warum endet Immer wieder sonntags?
Die Quellen nennen Sparmaßnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender und die wirtschaftliche Lage des WDR als Gründe für das Aus nach der laufenden Saison.
Hat das Show-Aus Folgen für Ronja Forcher?
Forcher sagt, das Aus sei beruflich für sie nicht einschneidend, weil sie sich in den vergangenen Jahren breit aufgestellt habe.