Welpe am Kottbusser Tor misshandelt: Polizei rettet Tier

Ein vierjähriges Kind soll in Berlin einen viel zu jungen Welpen durch die Luft geschleudert haben. Die Polizei rettete das entkräftete Tier und leitete Ermittlungen ein.

Polizei rettet misshandelten Welpen am Kottbusser Tor
Letzte AktualisierungJul 16, 2026, 11:19:37 AM
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Welpe am Kottbusser Tor misshandelt: Polizei rettet völlig entkräftetes Tier

Berliner Polizisten haben am Montagabend gegen 19.30 Uhr am Kottbusser Tor in Kreuzberg einen sehr jungen Hundewelpen gerettet, den ein vierjähriges Kind wie eine Puppe durch die Luft geschleudert haben soll. Das geschwächte Tier kam sofort in eine Tierklinik, während wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ermittelt wird.

Der Welpe war offenbar viel zu früh von seiner Mutter getrennt worden. Woher das Tier stammt, ist bislang nicht geklärt, da die Mutter des Kindes weder Herkunftsnachweise noch andere Dokumente vorlegen konnte.

Der von der Berliner Polizei gerettete junge Hundewelpe
Der sehr junge Welpe wurde nach dem Polizeieinsatz in eine Tierklinik gebracht — DIE ZEIT

Der ganze Ablauf

Einsatzkräfte der Berliner Polizei fuhren am Montagabend am Kottbusser Tor vorbei, als sie die ungewöhnliche und gefährliche Szene beobachteten. Nach Polizeiangaben schleuderte das Kind den winzigen Hundewelpen durch die Luft. Die Beamten hielten an und nahmen das Tier in ihre Obhut.

Bei der ersten Untersuchung fiel auf, wie schlecht es dem Hund ging. Er hatte seine Augen kaum geöffnet, konnte nur schwer laufen und wirkte völlig entkräftet. Diese Anzeichen ließen bereits vermuten, dass der Welpe noch nicht alt genug war, um ohne seine Mutter versorgt zu werden.

Der erschöpfte Welpe nach seiner Rettung am Kottbusser Tor
Die Beamten fanden den Welpen in einem stark geschwächten Zustand — Berliner Morgenpost

Die Mutter des Kindes konnte laut Polizei nicht erklären, woher der Hund stammte. Papiere oder andere Nachweise hatte sie ebenfalls nicht dabei. Sie habe lediglich gesagt, sie habe ein „Spielzeug“ für ihr Kind haben wollen. Die Beamten brachten den Welpen daraufhin umgehend in eine Tierklinik.

Dort bestätigte sich der Verdacht: Das Tier war viel zu jung, um bereits von seiner Mutter getrennt zu sein. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz ein. Ob und auf welchem Weg der Welpe gekauft oder weitergegeben wurde, geht aus den veröffentlichten Angaben nicht hervor.

Die zentralen Beteiligten

Im Mittelpunkt steht der noch nicht vermittlungsfähige Welpe, dessen genauer Herkunftsort unbekannt ist. Die Einsatzkräfte der zuständigen Berliner Polizeiabschnitte griffen ein, nachdem sie die Szene zufällig beobachtet hatten. Ihr schnelles Handeln verhinderte, dass das bereits geschwächte Tier weiter belastet wurde.

Die Mutter des vierjährigen Kindes war nach den Angaben mehrerer Berichte 19 Jahre alt. Gegen sie richten sich die Ermittlungen wegen des möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Tierklinik übernahm die medizinische Untersuchung und die erste Versorgung.

Ein Tier ist kein Spielzeug. Es ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, Gefühlen und einem Anspruch auf ein liebevolles Zuhause – und das ein Leben lang.

Polizei Berlin

Die bekannten Zahlen

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend gegen 19.30 Uhr. Das beteiligte Kind war nach Angaben der B.Z. vier Jahre alt, seine Mutter 19 Jahre. Wichtiger als diese Altersangaben ist der medizinische Zustand des Hundes: Der Welpe konnte kaum laufen und hatte seine Augen nur teilweise geöffnet. Das zeigt, wie früh er vermutlich aus der notwendigen Versorgung durch seine Mutter herausgenommen wurde.

Zusätzlich berichtete die B.Z. über eine hohe Belastung des Tierheims Berlin während der Sommerferien. Vom 6. bis 12. Juli seien dort 46 Katzen aufgenommen worden, darunter drei Muttertiere mit ihrem Nachwuchs. Dieser separate Hinweis zeigt, wie schnell Tierheime und Tierschutzstellen durch unüberlegte Anschaffungen oder ausgesetzte Tiere unter Druck geraten können.

Was der Fall bedeutet

Der Vorfall macht deutlich, welche Folgen eine Tieranschaffung ohne Vorbereitung haben kann. Ein sehr junger Welpe braucht nicht nur Futter, sondern auch die Versorgung und soziale Entwicklung bei seiner Mutter. Wird er zu früh getrennt, kann dies seine Gesundheit unmittelbar gefährden.

Polizeiliche Rettung des jungen Welpen in Berlin-Kreuzberg
Der Fall löste erneut einen Appell für verantwortungsvolle Tierhaltung aus — t-online – Berlin

Für Menschen in Berlin ist außerdem die ungeklärte Herkunft des Tieres bedeutsam. Die Berliner Morgenpost verweist im Zusammenhang mit dem Fall auf illegal gehandelten Nachwuchs, der teils ohne Impfungen und Papiere verkauft wird. Für diesen konkreten Welpen ist ein solcher Handelsweg jedoch nicht bestätigt. Fest steht lediglich, dass keine Dokumente vorgelegt wurden und die Herkunft offen ist.

Wer einen Hund aufnehmen möchte, übernimmt Verantwortung für viele Jahre. Dazu gehören Zeit, Geduld, tierärztliche Versorgung, laufende Kosten und eine verlässliche Betreuung während Urlaub oder Krankheit. Ein spontaner Kauf ohne überprüfbare Herkunft kann dagegen Tierleid fördern und die Käufer selbst vor erhebliche Probleme stellen.

Wie es weitergeht

Der Welpe soll zunächst medizinisch versorgt werden und zu Kräften kommen. Sobald er gesund und alt genug ist, soll er über die zuständigen Stellen in ein geeignetes Zuhause vermittelt werden.

Die Polizei bittet ausdrücklich darum, derzeit keine Adoptionsanfragen an sie zu richten. Zum weiteren Verlauf der Ermittlungen oder zur Herkunft des Hundes wurden noch keine bestätigten Einzelheiten veröffentlicht.

Häufige Fragen

Was ist am Kottbusser Tor mit dem Hundewelpen passiert?

Polizisten beobachteten, wie ein vierjähriges Kind einen winzigen Welpen wie eine Puppe durch die Luft schleuderte. Die Beamten griffen ein und brachten das geschwächte Tier in eine Tierklinik.

Warum war der Welpe in einem so schlechten Zustand?

Der Hund war laut tierärztlicher Untersuchung viel zu jung, um von seiner Mutter getrennt zu sein. Er hatte die Augen kaum geöffnet, konnte schwer laufen und wirkte völlig entkräftet.

Woher stammte der Welpe?

Die Herkunft ist nicht bekannt. Die Mutter des Kindes konnte nach Polizeiangaben keine Auskunft geben und keine Dokumente für das Tier vorlegen.

Kann man den geretteten Welpen jetzt adoptieren?

Nein. Die Polizei nimmt keine Adoptionsanfragen entgegen. Erst wenn der Welpe gesund und vermittlungsfähig ist, soll er über die zuständigen Stellen ein neues Zuhause erhalten.

Welche Folgen hat der Vorfall?

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Weitere bestätigte Angaben zum Stand des Verfahrens liegen nicht vor.

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Verfasst von

Ahmed Sezer

Leitender Redakteur

Spezialist für Politik, Regierung und Themen von allgemeinem öffentlichem Interesse.

Dieser Artikel wurde mit KI-gestützten Redaktionstools erstellt und vor der Veröffentlichung nach den redaktionellen Standards von Trend Digest geprüft.

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