Schweden führt gegen Tunesien 3:1 — Isak trifft früh

Schweden führte im WM-Spiel gegen Tunesien nach 72 Minuten 3:1. Ayari, Isak und Gyökeres trafen, Rekik hielt Tunesien kurzzeitig im Spiel.

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3:1 nach 72 Minuten: Schweden hat seinen WM-Auftakt gegen Tunesien in Monterrey mit einem frühen Treffer von Yasin Ayari, einem Kontertor von Alexander Isak und dem dritten Tor durch Viktor Gyökeres geprägt. Tunesien kam kurz vor der Pause durch Omar Rekik zurück, musste nach einem schweren Fehler von Ellyes Skhiri aber erneut abreißen lassen. Für die deutsche Gruppe F ist das mehr als ein nächtlicher Zwischenstand: Beide Teams zeigen, wie eng diese Vorrunde werden kann.

Schweden und Tunesien vor dem WM-Spiel in Monterrey
Schweden startete in Monterrey gegen Tunesien in die WM — sport.de

Das Wichtigste

  • Schweden führte im Liveticker nach 72 Minuten mit 3:1 gegen Tunesien.
  • Yasin Ayari traf bereits in der 7. Minute, Alexander Isak erhöhte in der 30. Minute.
  • Omar Rekik brachte Tunesien in der 43. Minute per Kopf auf 2:1 heran.
  • Viktor Gyökeres nutzte in der 59. Minute einen Fehler von Ellyes Skhiri zum 3:1.
  • In Deutschland lief das Spiel laut sport.de exklusiv im Stream bei MagentaTV, nicht im frei empfangbaren Fernsehen.

Der Spielverlauf

Schweden begann in Monterrey mit viel Druck und einer klaren Idee: früh anlaufen, schnell umschalten, die prominent besetzte Offensive um Isak und Gyökeres so oft wie möglich in Abschlussräume bringen. Ayaris Treffer nach sieben Minuten gab diesem Plan sofort Gewicht. Tunesien stand zunächst tief, fand aber kaum Entlastung.

Das 2:0 in der 30. Minute zeigte dann, warum Schweden mit diesem Angriff schwer zu verteidigen ist. Als Tunesien sich weiter nach vorn traute, bestrafte Isak den Raum hinter der Defensive. Genau diese Szene passte zur Ausgangslage: Die Nordafrikaner wollten kompakt bleiben, mussten nach dem frühen Rückstand aber mutiger werden.

WM-Szene aus der Gruppe mit Deutschlands Gegnern
Die Gruppe F bekam schon in den ersten Partien deutliche Signale — FOCUS online

Kurz vor der Pause änderte Rekik die Stimmung. Sein Kopfballtor in der 43. Minute kam laut Eurosport bei einem xG-Wert von nur 0,09 fast aus dem Nichts. Gerade deshalb war es für Tunesien wertvoll: Der Anschlusstreffer machte aus einem einseitigen Spiel wieder eine offene Aufgabe.

Nach der Pause hatte Tunesien mehr Ballbesitz. Eurosport notierte im zweiten Durchgang zeitweise knapp 61 Prozent für die Mannschaft von Sabri Lamouchi. Gefährlich wurde es aber selten. In der 59. Minute folgte der Moment, der die Partie wieder klar in Richtung Schweden drückte: Skhiri verlor nach einem Zuspiel von Torhüter Abdelmouhib Chamakh vor dem Strafraum den Ball, Gyökeres blieb ruhig und traf flach ins linke Eck.

Warum das zählt

Für deutsche Leser ist diese Partie deshalb relevant, weil Schweden und Tunesien zur Gruppe F gehören, in der auch Deutschland genau hinschaut. Der deutsche Auftakt gegen Curaçao war bereits Thema der WM-Nacht; parallel lief das direkte Duell zweier weiterer Gruppengegner. Wer die Dynamik der Gruppe verstehen will, musste deshalb nicht nur auf Tore schauen, sondern auf Muster.

Schweden zeigte zwei Dinge, die für jeden Gegner unbequem sind: Tempo nach Ballgewinn und zwei Stürmer, die Fehler sofort bestrafen. Tunesien wiederum bewies nach dem 0:2, dass die Mannschaft nicht auseinanderfällt. Der Anschluss durch Rekik und die offensivere Phase nach der Pause zeigen, warum eine reine Außenseiterrolle zu kurz greifen würde.

Die Bundesliga-Spur macht das Spiel hierzulande zusätzlich greifbar. Skhiri von Eintracht Frankfurt, Saad vom FC Augsburg und Rani Khedira vom 1. FC Union Berlin standen im tunesischen Kader. Khedira sah in der 54. Minute die erste Gelbe Karte der Partie, Skhiris Ballverlust leitete später das 3:1 ein — zwei Szenen, die den deutschen Vereinsfußball direkt mit diesem WM-Spiel verbinden.

Was jetzt folgt

Nach 72 Minuten meldeten die Liveticker weitere Wechsel: Bei Tunesien kamen Elias Achouri und Sebastian Tounekti, bei Schweden waren kurz zuvor Lucas Bergvall und Stroud ins Spiel gekommen. Bestätigt war zu diesem Zeitpunkt ein 3:1-Zwischenstand, nicht das Endergebnis.

Für Gruppe F bedeutete der Stand: Schweden lag virtuell vorn, während Tunesien unter Druck geriet. T-Online führte zu diesem Zeitpunkt außerdem Japan und die Niederlande nach einem 2:2 jeweils mit einem Punkt. Die genaue Tabellenlage hängt vom Abpfiff in Monterrey ab.

Häufige Fragen

Wie stand Schweden gegen Tunesien im WM-Spiel?

Nach 72 Minuten führte Schweden laut den vorliegenden Livetickern mit 3:1 gegen Tunesien.

Wer hat die Tore für Schweden erzielt?

Yasin Ayari traf in der 7. Minute, Alexander Isak in der 30. Minute und Viktor Gyökeres in der 59. Minute.

Wer erzielte das Tor für Tunesien?

Omar Rekik verkürzte in der 43. Minute per Kopf auf 2:1.

Warum war Skhiris Fehler so entscheidend?

Ellyes Skhiri verlor vor dem eigenen Strafraum den Ball. Gyökeres nutzte diese Situation sofort zum 3:1, wodurch Schweden den Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte.

Wo wurde Schweden gegen Tunesien in Deutschland übertragen?

Laut sport.de lief die Partie in Deutschland exklusiv im Stream bei MagentaTV. Eine Übertragung im frei empfangbaren Fernsehen gab es demnach nicht.

Quellen

  1. T-Online14. Juni 2026WM Live
  2. Kicker14. Juni 2026Liveticker | Schweden
  3. Kicker14. Juni 2026Wer überträgt Schweden gegen Tunesien live im TV & Stream?