Das Wichtigste in Kürze
- Blitztor durch CR7: Cristiano Ronaldo erzielte in der 6. Spielminute das wichtige 1:0 für Portugal nach Vorlage von João Cancelo.
- Enormer Druck: Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen die DR Kongo war ein Sieg für das Team von Roberto Martinez Pflicht, um ein Endspiel ums Weiterkommen zu vermeiden.
- Historisches Duell: Durch die Aufstockung auf 48 Mannschaften kam es in Houston vor 72.000 Fans zum ersten offiziellen Länderspiel zwischen diesen beiden Nationen.
- Debütant in Not: Die von Fabio Cannavaro trainierten Usbeken stehen nach der anfänglichen 1:3-Niederlage gegen Kolumbien vor dem vorzeitigen WM-Aus.
Der chronologische Spielverlauf
Das Starensemble vom europäischen Kontinent legte von Beginn an ein extrem hohes Tempo vor. Bereits in der 2. Minute verzeichnete Bruno Fernandes die erste riesige Chance, als der usbekische Abwehrstar Abdukodir Khusanov den Schuss in höchster Not zur Ecke abfälschte. Nur zwei Minuten später stand Ronaldo im Fokus, als er eine perfekte Hereingabe von Alejandro Mendes völlig freistehend vergab und den Ball verspätete.Die Wiedergutmachung folgte prompt in der 6. Minute. Cancelo marschierte auf der rechten Außenbahn völlig unbedrängt über das Feld. Seine flache Flanke fand den lauernden Altmeister am ersten Pfosten, der souverän zum 1:0 vollendete. Usbekistan, das mit dem 22-jährigen Abwehrchef Khusanov von Manchester City die Defensive stabilisieren wollte, wirkte in der Anfangsphase schlicht überfordert.

Warum das wichtig ist
Die Debatte um den alternden Kapitän hatte die portugiesische Berichterstattung im Vorfeld gelähmt. Kritiker bemängelten, dass der 41-Jährige nicht mehr auf dem absoluten Top-Niveau agiere und das flüssige Kombinationsspiel behindere. Das frühe Tor nimmt vorerst den Wind aus den Segeln der Analysten und festigt Portugals Rolle als erweiterter Titelfavorit.Für die Fans in Deutschland ist das Turnier über die Sender ARD und MagentaTV live zu verfolgen. Das Match zeigt, wie eng Freud und Leid bei dieser Mammut-WM beieinanderliegen. Während Portugal den Kopf vorerst aus der Schlinge zieht, droht dem usbekischen Nationalteam um Kapitän Eldor Shomurodov trotz engagierter Ansätze ein schnelles Ende ihrer ersten Weltmeisterschafts-Teilnahme.