Merz koppelt Rentenhöhe in Deutschland an Lebensarbeitszeit
Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte am 6. März 2026 in Baden-Württemberg an, dass die Rentenhöhe künftig an die Lebensarbeitszeit gekoppelt werden soll. Der Vorschlag orientiert sich an Empfehlungen von SPD-Berater Lars Klingbeil und Ökonom Jens Südekum. Junge Menschen wurden aufgerufen, zusätzlich privat für das Alter zu sparen. Erste Auswirkungen werden voraussichtlich auf die Jahrgänge nach 1970 zutreffen.
Kurzübersicht
- Rentenhöhe wird an Lebensarbeitszeit gebunden
- SPD und CDU unterstützen Konzept
- Junge Menschen sollen privat vorsorgen
- Betroffene Jahrgänge ab 1970
Was passiert ist
Am 6. März 2026 stellte Bundeskanzler Friedrich Merz in Baden-Württemberg das Konzept vor. Die Rentenhöhe soll künftig an die Anzahl der Beitragsjahre gekoppelt werden. Ökonom Jens Südekum empfahl mindestens 45 Beitragsjahre für die volle Rente. SPD-Berater Lars Klingbeil bestätigte die Machbarkeit des Modells. Merz rief gleichzeitig Bürger dazu auf, monatlich etwa 50 Euro privat zu sparen. Die CDU stimmte der Initiative offiziell zu. Die Umsetzung betrifft zunächst Jahrgänge ab 1970.
Wichtige Entwicklungen
- Offizielle Zustimmung von CDU und SPD zum Lebensarbeitszeit-Modell
- Konkretisierung der Beitragsjahre durch Ökonom Südekum
- Empfehlung eines Mindestbeitrags für volle Rente: 45 Jahre
- Aufruf zum privaten Sparen: 50 Euro pro Monat
- Erste Umsetzung betrifft jüngere Jahrgänge
Warum das wichtig ist
Die Reform beeinflusst die Höhe der Altersrenten in Deutschland. Sie legt klare Kriterien für den Rentenanspruch fest und sichert langfristig die Finanzierung des Rentensystems. Junge Generationen werden gezielt in die private Vorsorge eingebunden.
Was als Nächstes passiert
Die Bundesregierung wird in den kommenden Monaten die genaue Berechnung der Rentenhöhe nach Beitragsjahren festlegen. Informationskampagnen für junge Menschen und erste Anpassungen der Rentenberechnung sollen 2026 beginnen.
FAQ
- Ab wann gilt die neue Regelung? Die Umsetzung betrifft zunächst Jahrgänge ab 1970.
- Wie viele Beitragsjahre sind für volle Rente nötig? Ökonom Jens Südekum schlägt mindestens 45 Beitragsjahre vor.
- Wer unterstützt das Modell? CDU und SPD haben das Konzept offiziell bestätigt.
- Was sollen junge Menschen tun? Bundeskanzler Merz empfiehlt, monatlich etwa 50 Euro privat für das Alter zu sparen.
- Wo wurde die Reform vorgestellt? Am 6. März 2026 in Baden-Württemberg.







