BVG Streik Berlin 2026: Alle Infos zum Warnstreik am Freitag

Ver.di ruft für Freitag und Samstag zu bundesweiten Warnstreiks im ÖPNV auf. In Berlin sind U-Bahnen, Busse und Straßenbahnen der BVG betroffen.

Last UpdateFeb 24, 2026, 2:55:33 PM
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BVG Streik Berlin 2026: Ver.di ruft zu zweitägigem Warnstreik im ÖPNV auf

Die Gewerkschaft Ver.di hat für Freitag und Samstag bundesweite Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr angekündigt, von denen auch die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) massiv betroffen sind. Der Ausstand soll den Druck in den laufenden Tarifverhandlungen für die rund 90.000 Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr erhöhen. In Berlin und fast allen anderen Bundesländern müssen sich Fahrgäste auf weitreichende Ausfälle bei U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen einstellen.

BVG Busse und Bahnen stehen während des Warnstreiks still

Das Wichtigste in Kürze

  • Zweitägiger Warnstreik am kommenden Freitag und Samstag.
  • Nahezu vollständiger Stillstand bei U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen der BVG.
  • Bundesweite Beteiligung in fast allen Bundesländern koordiniert.
  • Ziel ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Entlastung des Personals.

Was passiert ist

Am Dienstag gab die Gewerkschaft Ver.di bekannt, dass die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst für den Bereich Nahverkehr (TV-N) bundesweit ausgeweitet werden. Nachdem erste Verhandlungsrunden ohne Ergebnis blieben, wurde die Streikmaßnahme auf zwei aufeinanderfolgende Tage festgesetzt. In Berlin beginnt der Ausstand bei der BVG mit Betriebsbeginn am Freitagmorgen und endet erst in der Nacht zum Sonntag.

Wichtige Entwicklungen

Die Gewerkschaft fordert primär eine Entlastung der Beschäftigten durch kürzere Wochenarbeitszeiten, zusätzliche Urlaubstage oder längere Ruhezeiten. Die kommunalen Arbeitgeberverbände haben bisher kein Angebot vorgelegt, das aus Sicht von Ver.di eine Einigung ermöglichte. Die koordinierte Aktion betrifft neben Berlin auch große Verkehrsbetriebe wie die KVB in Köln, die MVG in München und die Rheinbahn in Düsseldorf. Die S-Bahn Berlin ist von diesem spezifischen Streik nicht direkt betroffen, da sie zur Deutschen Bahn gehört, wird jedoch durch das erhöhte Fahrgastaufkommen überlastet sein.

Warum das jetzt wichtig ist

Der Streik findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem der Fachkräftemangel im ÖPNV kritische Ausmaße erreicht hat. Die Gewerkschaft argumentiert, dass ohne attraktivere Arbeitsbedingungen der Betrieb aufgrund von Personalmangel dauerhaft eingeschränkt werden muss. Die aktuelle Eskalation zeigt die verhärteten Fronten zwischen den Tarifparteien im Frühjahr 2026.

Wie es weitergeht

Nach Ende des Warnstreiks am Sonntag ist mit einer schrittweisen Normalisierung des Fahrplans zu rechnen. Neue Verhandlungstermine zwischen Ver.di und den Arbeitgeberverbänden sind bereits für die kommenden Wochen angesetzt. Sollte dort kein Durchbruch erzielt werden, schließt die Gewerkschaft weitere, auch längere Streikmaßnahmen nicht aus.

FAQ: Häufig gestellte Fragen

Wann genau findet der BVG Streik statt?

Der Warnstreik umfasst den gesamten Freitag und Samstag dieser Woche. Er beginnt mit dem ersten Dienst am Freitagmorgen und zieht sich durch den gesamten Nachtverkehr bis zum frühen Sonntagmorgen.

Fahren die S-Bahnen in Berlin trotz des Streiks?

Ja, die S-Bahn Berlin wird nicht bestreikt, da sie zur Deutschen Bahn gehört und einem anderen Tarifvertrag unterliegt. Es ist jedoch mit extrem vollen Zügen und Bahnsteigen zu rechnen.

Welche Verkehrsmittel sind in Berlin betroffen?

Vom Streik betroffen sind alle U-Bahn-Linien, Straßenbahnen (Trams) und die meisten Buslinien der BVG. Lediglich einige private Subunternehmer im Busbereich könnten vereinzelt verkehren.

Gibt es einen Notfahrplan während des Streiks?

Die BVG richtet in der Regel keinen flächendeckenden Notfahrplan ein, wenn die gesamte Belegschaft zum Warnstreik aufgerufen ist. Fahrgäste sollten auf die S-Bahn, Regionalbahnen oder Fahrräder ausweichen.


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