Verdi Warnstreik im Nahverkehr: Ausfälle am Freitag und Samstag

Die Gewerkschaft Verdi bestreikt am Freitag und Samstag bundesweit den öffentlichen Nahverkehr. Fahrgäste müssen mit massiven Ausfällen bei Bussen und Bahnen rechnen.

Last UpdateFeb 25, 2026, 9:40:46 AM
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Verdi kündigt zweitägigen Warnstreik im Nahverkehr für Freitag und Samstag an

Die Gewerkschaft Verdi hat für den kommenden Freitag und Samstag zu bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgerufen. In zahlreichen Bundesländern und Städten wird der Betrieb von Bussen und Bahnen nahezu vollständig zum Erliegen kommen. Grund für die Arbeitsniederlegungen sind die laufenden Tarifverhandlungen über die Arbeitsbedingungen in der Branche.

Eine verwaiste Haltestelle an einem Hauptbahnhof während eines Streiks

Zusammenfassung

  • Bundesweiter Warnstreik im ÖPNV an zwei aufeinanderfolgenden Tagen.
  • Aufruf durch die Gewerkschaft Verdi betrifft Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen.
  • Massive Einschränkungen und Ausfälle im Nahverkehr in fast allen Bundesländern.
  • Ziel ist die Erhöhung des Drucks in den aktuellen Tarifverhandlungen.

Was passiert ist

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr offiziell dazu aufgerufen, die Arbeit am Freitag und Samstag niederzulegen. Die Streikmaßnahmen betreffen kommunale Verkehrsbetriebe in fast ganz Deutschland, darunter Großstädte wie Berlin, Düsseldorf, Nürnberg und Regionen in Hessen sowie Brandenburg. In den meisten betroffenen Gebieten werden während des Streikzeitraums keine Busse, Straßenbahnen oder U-Bahnen verkehren.

Wichtige Entwicklungen

In Berlin hat Verdi die Beschäftigten der BVG zu einer Arbeitsniederlegung aufgerufen, die am Freitagmorgen beginnt. Auch in Hessen und Nordrhein-Westfalen wurden spezifische Aufrufe für Freitag und Samstag veröffentlicht, die unter anderem die Rheinbahn in Düsseldorf betreffen. Die Verkehrsunternehmen haben bereits reagiert und Fahrgäste darauf hingewiesen, dass ein Notfahrplan in der Regel nicht angeboten werden kann. Regionalzüge und S-Bahnen der Deutschen Bahn sind von diesem spezifischen Verdi-Streik nicht direkt betroffen, da diese einem anderen Tarifvertrag unterliegen.

Warum das wichtig ist

Der Streik führt zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Mobilität für Millionen von Pendlern und Schülern. Er verdeutlicht die festgefahrenen Fronten in den Verhandlungen über den Manteltarifvertrag, bei dem es Verdi primär um eine Entlastung der Beschäftigten durch kürzere Arbeitszeiten und längere Ruhepausen geht.

Wie es weitergeht

Der reguläre Betrieb im Nahverkehr wird voraussichtlich am Sonntagmorgen wieder aufgenommen. Die Gewerkschaft hat angekündigt, das Ergebnis der nächsten Verhandlungsrunde abzuwarten, bevor über weitere Maßnahmen entschieden wird. Sollte keine Einigung erzielt werden, sind weitere, unter Umständen längere Streiks im Rahmen des Arbeitskampfes möglich.

FAQ

Wann genau findet der Streik im Nahverkehr statt?

Der Warnstreik ist für diesen Freitag und Samstag angekündigt. Die genauen Beginn- und Endzeiten können je nach lokalem Verkehrsbetrieb leicht variieren, betreffen aber in der Regel den gesamten Betriebstag.

Fahren S-Bahnen und Regionalzüge trotz des Streiks?

Ja, S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind meist nicht betroffen, da dort andere Tarifverträge gelten. Fahrgäste sollten sich dennoch vorab informieren, da volle Züge durch Umsteiger zu erwarten sind.

Wird ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet?

In den meisten Städten wird kein Ersatzverkehr angeboten, da auch das Buspersonal der kommunalen Betriebe streikt. Private Busunternehmen, die im Auftrag fahren, könnten vereinzelt verkehren.

Was fordert die Gewerkschaft Verdi konkret?

Verdi fordert in den laufenden Verhandlungen vor allem bessere Arbeitsbedingungen. Dazu gehören unter anderem eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit, mehr Urlaubstage sowie längere Ruhezeiten zwischen den Schichten.


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